SEHEN und WERDEN

Beschreibung


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Neuzeit
Im 17. und 18. Jahrhundert gestalteten die Bürger ihre Marienkirche, soweit der Bau es zuließ, nach den Idealen des Barock. Die Wände waren weiß getüncht, und an den Pfeilern der Kirchenschiffe hing eine Unzahl von prächtig gestalteten Epitaphien führender Bürger. Sie brachten der Marienkirche den leicht spöttischen Titel "Ruhmeshalle des Lübecker Patriziats" ein.

Die enge Verbindung zwischen Rat und Marienkirche begann sich im 18. Jahrhundert zu lockern. Im 19. Jahrhundert fiel ein Teil der barocken Ausstattung der neu erwachten Wertschätzung mittelalterlicher Kunst zum Opfer.

Bald nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten schaltete der Senat der Stadt die Lübecker Evangelisch-Lutherische Kirche gleich und entmachtete die Kirchenvorstände - auch den von St. Marien. 1934 wurde der Nationalsozialist Erwin Balzer zum Bischof ernannt. St. Marien war seine offizielle Predigtkirche. Der Marienpastor Johannes Pautke, der zur oppositionellen Bekennenden Kirche gehörte, wurde zwischen 1936 und 1937 vorübergehend seines Amtes enthoben, konnte aber nach heftigen Protesten zurückkehren.
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http://www.st-marien-luebeck.de/neuzeit.html




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Marienkirche' Lübeck'
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Erinnern Sie sich wie sich dieses Leben aus der Kindheit heraus nach den "Grossen" gesehnt hat? Ich sehe, wie es sich jetzt von den Grossen fort nach den Grösseren sehnt. Darum hört es nicht auf, schwer zu sein, aber darum wird es auch nicht aufhören zu wachsen.
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Rainer Maria Rilke








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