"FRAGILE"

Beschreibung

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Porzellansammlung
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Affen und Löwen, ein Adler und ein Pfau, sogar ein »Bologneser Hündchen« haben sich eingefunden: Der Saal mit Meissener Porzellantieren ist eine Attraktion in der Porzellansammlung. Die Dresdner Sammlung ist die qualitätsvollste und zugleich umfangreichste keramische Spezialsammlung der Welt, nicht zuletzt wegen ihrer herausragenden Bestände frühen Meissener Porzellans sowie ostasiatischer Porzellane des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. August der Starke (1670-1733) war süchtig nach Porzellan. Seiner "maladie de porcelaine", wie er selbst seine Sucht nach dem "weißen Gold" bezeichnete, verdankt Dresden diese einzigartige Sammlung. In der herrlichen Innenarchitektur des Zwingers, immer mit Blick auf die barocke Kulisse des Zwingerhofes, werden heute die schönsten der 20.000 erhaltenen Stücke präsentiert. Der Bogen der ausgestellten Porzellane spannt sich von Zeugnissen der chinesischen Ming-Periode über die reichen Bestände aus der Regierungszeit des Kaisers Kangxi (1662–1722) bis hin zu japanischen Imari- und Kakiemon-Porzellanen des frühen 17. und 18. Jahrhunderts. Auch die Entwicklung des Meissener Porzellans von der Erfindung im Jahre 1708 bis zum späten 18. Jahrhundert lässt sich in Werken höchster Kunstfertigkeit ablesen.
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In den letzten Jahren schuf der international renommierte New Yorker Architekt Peter Marino die Entwürfe für die Innenausstattung für die beiden Bogengalerien und des Tiersaals - teils nach der eigenen Fantasie, teils das historische Konzept des Japanischen Palais von dem Architekten Zacharias Longuelune aus dem Jahre 1735 neu interpretierend. So erwartet die Besucher beispielsweise ein opulentes Wandarrangement in der Langgalerie mit türkisfarbenem Porzellan vor purpurvioletter Wand. Dieses Ensemble war in größerer Form bereits für das Porzellanschloss – das Japanische Palais - vorgesehen. Im Tiersaal sind die Wände mit Ledertapeten nach Vorbildern des frühen 18. Jahrhunderts gestaltet. Und in der Mitte des Saales stehen zwei chinesisch anmutende Baldachine, zwischen ihnen ein gitterförmiger fünf Meter hoher Pavillon im chinesischen Stil, gedeckt von einem Pagodendach mit Porzellanglocken. Auf vergoldeten Wandkonsolen sitzen Vogelplastiken des Meissener Modelleurs Kaendler - ebenfalls des 18. Jahrhunderts.
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und wer noch mag ;)))

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Sammlungsgeschichte
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Die berühmte Dresdner Porzellansammlung verdankt ihre Entstehung August dem Starken. Seine Leidenschaft für die zerbrechlichen Preziosen zeigt sich wunderbar an der Geschichte der "Dragonervasen". 1717 hatte August der Starke (1670 – 1733) sechshundert Soldaten gegen 151 chinesische Deckelvasen aus dem Besitz Friedrich Wilhelms I. von Preußen getauscht. Da dieser die Soldaten zu einem Dragonerregiment formierte, gingen die Gefäße als Dragonervasen in die Geschichte ein. Die meisten der ostasiatischen Porzellane gelangten auf anderem Weg nach Dresden. Die holländische »Ostindische Companie« brachte die luxuriöse Ware aus China und Japan auf dem Seeweg nach Europa und über Händler der Leipziger Messe kamen sie an den sächsischen Hof.
1708 gelang es Johann Friedrich Böttger, mit Hilfe von Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, das Geheimnis der Porzellanherstellung zu lüften. Im Januar 1710 konnte August der Starke in Dresden die erste europäische Porzellanmanufaktur gründen. Bereits im Sommer 1710 verlegte er die Manufaktur auf die Albrechtsburg in Meißen, vor allem um die Rezeptur der Porzellanherstellung geheim zu halten. Von den frühesten Erzeugnissen bis 1815 ist die Entwicklung der Gefäße, der Figuren, der Porzellanmalerei sowie auch der berühmten Speiseservice in aller Vielfalt bestens dokumentiert. Die etwa 20.000 Einzelstücke umfassende Kollektion August des Starken sollte im »Japanischen Palais«, einem eigens für diesen Zweck erworbenen und umgestalteten »Porzellanschloss« zur Schau gestellt werden. Dieser Plan blieb nach dem Tod des Königs 1733 unvollendet. Aus dem Japanischen Palais kam das Porzellan im 19. Jahrhundert ins Johanneum. Im zweiten Weltkrieg wurde das Porzellan ausgelagert, so dass der überwiegende Teil des Bestandes bei der Zerstörung Dresdens 1945 unbeschadet blieb. Es wurde von der Roten Armee in die Sowjetunion abtransportiert und kehrte 1958 nach Dresden zurück. Seit 1962 hat das Museum seinen Platz im Zwinger. Heute lässt sich in der historischen Kulisse des Zwingers die ganze Pracht der unvergleichlich kostbaren Porzellane aus China, Japan und Meißen erleben.

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http://www.skd.museum/de/museen-institutionen/zwinger-mit-semperbau/porzellansammlung/sammlungsgeschichte/index.html






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Dresden Dezember
2 o 1 6
"historische Wege gehen ......
zeitversetzt ... "





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Aufnahme "freihand" ohne Blitz

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Panasonic, DMC-GX7, 20.0 mm, 3.2, 1/40, 400