Kahl das Feld...

Beschreibung

Kahl das Feld
Und die Bäume.
Grau verhangen der
Himmel, alles getaucht
In leichten Nebel.
Still die Welt,
Versunken, scheinbar,
In Winterschlaf. Unwirtlich
Das erleben für
Körper, Geist, Seele.
Werdendes Leben: nur
Erahnbar. Verstecken, verbergen
Möchte man sich
Deswegen. Hinter dem
Leblosen Feld, zwischen
Entblätterten Bäumen: Häuser
Wie Fluchtburgen. Geschützte
Refugien im Winter.
Seele flüchtet, duckt
Sich, umgibt sich
Mit Mauern, schiebt
Schwere Türen zwischen
Sich und Welt.
© Wolfgang P94