Zu den Schätzen

Beschreibung

unseres Naturerbes zählt zweifelsohne der Schwarze Apollo, Parnassius mnemosýne (griech.:Mutter der Musen).
Er ist in Deutschland hochgradig gefährdet bzw. vom Aussterben bedroht und fliegt nur noch an wenigen Plätzen in hochmontanen Lagen. In den Alpen ist er häufiger vertreten. Von den Farben her nicht unbedingt spektakulär, ist es dennoch ein Erlebnis, seinen typisch gaukelnd-segelnden Flug zu beobachten. Dieser hatte sich mal kurz auf einer Skabiose niedergelassen; Zeit, ein paar Bilder zu schießen. Seine Raupe ernährt sich von Lerchensporn, einer Pflanze, die zur Flugzeit des Falters schon eingezogen ist. Es wird angenommen, dass die Weibchen die Futterpflanzen bzw. deren Knollen im Boden olfaktorisch ( über den Geruchsinn) lokalisieren können und dann in der Nähe ihre Eier, welche überwintern, plazieren.
Die Flugzeit des Falters erstreckt sich bei uns von Ende Mai bis Juni.

SONY CYBERSHOT DSC T100