mein Blick zur Orgel

Beschreibung

~~~ Abtei zum heiligen Erzengel Michael ~~~



" Die Abtei Metten gehört zu den bayerischen Urklöstern.
Sie wurde um das Jahre 766 durch den Edlen Gamelbert, Priester und Grundherr im nahen Michaelsbuch gegründet.
An der Gründung des Klosters war wohl auch der Agilolfingerherzog Tassilo III. beteiligt.
Meist vermutet man, dass die ersten Mönche aus dem Kloster Reichenau kamen,
doch lässt sich diese Annahme nicht sicher beweisen.
Erster Abt des Klosters wurde Utto, ein Verwandter Gamelberts.
Der spätere Kaiser Karl der Große, den die spätere Legende zum Stifter des Klosters stilisierte,
verlieh Kloster Metten 792 königlichen Schutz und Immunität.
Außerdem vermehrte er den Grundbesitz des Klosters.
Der Besitz und die Rechte des Klosters wurden 837 durch Kaiser Ludwig den Frommen bestätigt.
Sein Sohn, König Ludwig der Deutsche, garantierte 850 dem Kloster das Privileg der freien Abtswahl.
Aufgabe der Mönche von Kloster Metten war von Anfang an die Kolonisation des Bayerischen Waldes.


Von den Ungarnstürmen des 10. Jahrhunderts war das Kloster Metten zwar weniger betroffen als
die benachbarte Abtei Niederaltaich, doch traten in dieser Zeit Kanoniker (in Gemeinschaft lebende
Weltpriester) an die Stelle der Mönche.
Die Kanoniker wurden 1157 von Herzog Heinrich II. (Jasomirgott) nach Kloster Pfaffenmünster bei Straubing
versetzt und Kloster Metten mit Benediktinern der Hirsauer Observanz neu besiedelt.
Nach dem Aussterben der Babenberger 1246 bemühte sich die Benediktinerabtei ohne Erfolg,
die Reichsunmittelbarkeit zu erlangen; schließlich fielen die Vogteirechte über das Kloster an die bayerischen Wittelsbacher.
Metten wurde zum landständischen Prälatenkloster. Neben der Rodungsarbeit im Bayerischen Grenzland
widmeten sich die Mönche nun verstärkt der Erziehung und dem Unterricht.
Abt Andreas erlangte auf dem Konzil von Basel 1439 für sich und seine Nachfolger das Recht zum Gebrauch
der Pontifikalien. Im Spätmittelalter stand das Kloster unter dem Einfluss der Kastler und Melker Reform. "



Textquelle : Wikipedia



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LG. Manfred.