Die Schatten Jesu (aus meiner Serie der Dom zu Münster) Maximus Kapelle (Dauerleihgabe)

Für Freunde der sw-Fotografie [fc-foto:22485595]
Der St.-Paulus-Dom ist der bedeutendste Kirchenbau in Münster (Westfalen), neben dem historischen Rathaus eines der Wahrzeichen der Stadt und das Zentrum des Bistums Münster seit dessen Gründung im Jahr 805. Der St.-Paulus-Dom ist bereits der dritte Dom des Bistums Münster und entstand in der Zeit zwischen 1225 und 1264. Seine beiden Vorgänger entstanden nach der Ernennung Liudgers zum ersten Bischof von Münster im Jahre 805 und vermutlich während der Zeit des Bischofs Dodo zwischen 967 und 993. Zum letztgenannten existieren jedoch keine präzisen Daten, so dass diverse Quellen auch von 1071 oder 1090 ausgehen.
Wer weitere, detaillierte Information haben möchte, den bitte ich, den nachstehenden Link zu nutzen.
http://de.wikipedia.org/wiki/St.-Paulus-Dom
An Jesus' Kreuz hing angeblich eine Tafel mit der Inschrift INRI ("Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum") (Joh 19,19): "Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der König der Juden."
Genau genommen ist das sachlich falsch, da Jesus nie der König der Juden war. Es ist auch äußerst unwahrscheinlich, dass der Despot Pilatus sich erweichen ließ, Jesus doch noch mit dieser Tafel als solchen anzuerkennen.
Der Evangelist Markus interpretiert die Tafel am Kreuz deshalb anders (Mk 15,26): "Und es stand über ihm geschrieben, welche Schuld man ihm gab."
Jesus' Zeitgenossen hätten mit dem Kürzel INRI übrigens sowieso nicht viel anfangen können. Wie hätte das aramäisch sprechende Volk die Bedeutung der vier lateinischen Buchstaben verstehen sollen?
Es geschah ja nicht jeden Tag, dass man einen jüdischen König tötete und INRI war nicht etwa ein geläufiger Begriff.
Deshalb behauptete Johannes in seinem Evangelium (Joh 19,20): "Und es war geschrieben in hebräischer, lateinischer und griechischer Sprache." Eine gute Ausrede. - Aber warum fehlte ausgerechnet Aramäisch, die Sprache Jesu? (aus dem Internet entnommen)
Seit Jahren fotografiere ich im und um den Dom. Die Motive gehen einfach nicht aus. Zu jeder Tageszeit faszinieren neue Lichteindrücke und verändern die Location. Dieser sacrale Bau fasziniert nicht nur Katholiken sondern alle Menschen gleichen welchen Glaubens und auch ohne Glauben.