16. Afrikafestival Münster am 4.6.2016
Maya Sona Jobarteh ist Musikerin, Komponistin und Schauspielerin und stammt aus einer Griot-Familie aus Westafrika. Sie spielt auf dem westafrikanischen Instrument Kora, einer 21-saitigen Stegharfe und Gitarre.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sona_Jobarteh

Eine mitreißende Musik im Gesang und vor allem auf diesem ganz seltenen und schwer zu spielendem Instrument, der Kora. Eine Kunst, die nur wenige beherrschen. Sie ist die einzige auf der Welt, die dieses Instrument spielt.

Kora
Kora ist eine mit beiden Händen gezupfte westafrikanische Stegharfe, die auch als Harfenlaute klassifiziert wird.

Bauform
Äußerlich hat das Instrument eine entfernte Ähnlichkeit mit einer altägyptischen Bogenharfe, deren Nachfolger unter anderem in Uganda und Zentralafrika verbreitet sind, und einer Winkelharfe, deren Form noch in der in Mauretanien gespielten ardin weiterlebt. Tatsächlich ist die kora eine davon unabhängige Entwicklung aus den westafrikanischen Binnenspießlauten vom Typ ngoni. Bei der ardin tritt der Hals senkrecht aus der Kalebassenschale heraus; im Unterschied dazu verläuft der lange Hals der kora parallel zur Resonanzdecke innerhalb der Kalebasse. Die mvet von Kamerun besitzt einen ähnlichen Kerbsteg, jedoch keinen Lautenkorpus. Am nächsten mit der kora verwandt ist die soron der Malinke in Guinea.
Die kora besteht aus einem kuhfellbespannten Kalebassenkorpus, auf dem ein Steg senkrecht aufgestellt ist. Die 21 Saiten verlaufen von einem Ring an der Unterseite des Korpus durch Kerben auf beiden Seiten des Stegs bis zu ihren Befestigungspunkten entlang des Halses. Der aus dem Hartholz keno hergestellte Hals fungiert als Befestigung und nicht als Griffbrett, wobei die Saiten unterschiedlich lang sind und so (diatonisch) gestimmt werden können. Im Unterschied zu Lauteninstrumenten sind die Saiten senkrecht zum Korpus angebracht und nicht parallel.
Heute stellt man die Saiten der kora aus Nylon her, ursprünglich drehte man sie aus der Haut einer weiblichen Antilope.
Spielweise
Die kora wird heptatonisch gestimmt mit drei bis vier gängigen Stimmungen, deren Intervalle mehr oder weniger von den temperierten Dur-Tonarten abweichen. Die von der linken und der rechten Hand gegriffenen Notenwerte stehen sich alternierend gegenüber. Die Tonhöhen der linken Saitenebene betragen beim Grundton F als Ausgangspunkt: F1–C1–D1–E1–G2–B?2–D2–F2–A3–C3–E3, der rechten Seite: F2–A2–C2–E2–G3–B?3–D3–F4–G4–A4. Die geläufigsten Stimmungen heißen silaba und hardino, weitere sind tomora (ähnlich dem Dorischen Modus) und sauta (ähnlich dem Lydischen Modus). Ein Grundton zwischen E? und G kommt am häufigsten vor
(aus Wikipedia)
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Staffel 66 /1ter Teil (25 Bilder) : ("von allem was")
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66.1 3VIC2504-1.040616

FUJIFILM // X70 // 18.5 mm // 2.8 // 1/30 // 640