"Château de Valère"

"Burg Valeria"
Ostansicht der Kirche Valeria
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In der Literatur wird oft vom römischen Ursprung der Burg gesprochen und ihr Name
völlig unbegründet von Valeriana abgeleitet, einer Römerin, die ihrem Sohne Titus
Campanius Priscus Maximianus in Sitten ein Denkmal setzten liess. In Wirklichkeit
aber ist ihre Entstehung unbekannt. Die Burg gehörte 1049 dem Domkapitel und war
die Residenz der Domherren.

Valeria war eine wahre Festung, deren Mauern neben der Kirche noch zahlreiche andere
Gebäude einschlossen. Allseitig von Mauern und Türmen beschützt, ist die Burg nur von
Osten her zugänglich. Sämtliche Gebäude beherbergen heute in etwa vierzig Sälen das
"Kantonale Museum Valeria", das verschiedenartige Sammlungen umfasst.

Die Domherren haben Valeria bis 1798 bewohnt. Nach ihrem Wegzug sind die Wohnräume
grossteils verfallen. Was erhalten blieb, diente 1817-1874 als bischöfliches Seminar und von
1883 als kantonales Museum.
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1/400 - f 7.1 - ISO 100 - 7.9mm (eqv. ~31mm) - Kontr. -5
14.01.05 - 13:40
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[fc-foto:2495480]
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