liebevolle verse von misme

Du wohlgeformte Jugendzeit,
Wie liegst zurück du nun schon weit.
"Im Gestern", hörte ich mich sagen,
"Schön, doch vorbei, ganz ohne Klagen,
Denn Gestern war einmal ein Morgen,
Mit Alltagsstress und reichlich Sorgen."
Ob der Entwurf, der jugendliche, kühne,
Auch Früchte trägt, erblühe und ergrüne,
Dass jede Mühe sich gelohnt,
Und Glück dazu ihr innewohnt.
Was ist gelaufen krumm und schief,
Zuzeiten schmerzt, berührt dann tief.
Verflossenen nun seit Jahr und Tag,
Hoffnung und Zuversicht drin barg,
Und was davon sich hat erfüllt,
Von meinem Lebensglück erzählt.
Nicht eine Stunde mag ich missen,
Will möglichst viel vom Leben wissen,
Von himmelhoch bis tiefbetrübt,
Weil das die Selbsterkenntnis übt
Und hilft, im Andern das zu seh´n,
Was liebenswert und wesensschön.
Sie bleibt unwägbar uns´re Welt,
Bezaub´rung sie zusammenhält.

Ein Kaleidoskop, in dem sich Erinnerung und Erleben in Dynamik und Farbe einweben, Dichtung und Wahrheit zu einem individuellen Narrativ verschmelzen. Und all das eingefangen in Deinem Kunstwerk.
LG Misme