das fenster nach draussen

danke für deine zarte poesie, liebe misme!

Ich schau hinaus aus meiner Innenwelt,
In der Erlebtes und Erfahr´nes zählt
Und schaue dich in deinem Sein,
Wird´s dir wohl auch Bedürfnis sein,
Zu erzählen, wie du lebst,
An welchen Gütern heut´ noch klebst,
Mit welchen Sorgen du erwachst,
Wie oft und lang du wachliegst nachts?
Träume Gelebtes reflektieren,
Mal heiß, mal kalt, mal zum Gefrieren,
Wir alle sind so fehlerhaft
Und wünschen uns so viel mehr Kraft,
Das Edle in uns zu erwecken,
Statt alle Viere abzustrecken.
Geduldig dir ein Ohr zu schenken,
Ohne mich rasch abzulenken
Und das Gespräch an mich zu ziehen,
Zum Schein dir nur ein Ohr geliehen.
Wie gern möcht´ ich doch nah dir sein,
Hingegen fühl ich mich allein,
Selbst im Gespräch mit Dir,
Es fehlt an Wärme mir.
Umarmen, drücken, herzen,
Nur schauen bringt mir Schmerzen.
Dich spüren und gesehen werden,
Für mich Lebendigkeit auf Erden.
Weshalb ist das so oft so schwer,
Das Smartphone gibt mir längst nichts mehr,
Allein Kontakt, der ist real,
Erlöst von virtueller Qual.

Eine farbenfrohe Heiterkeit sowie Freude auf erfrischende und belebende Kontakte lässt selbst bei einem Skeptiker bei der Betrachtung deines Kunstwerkes Hoffnung aufkeimen.
LG Misme