Harlekin

Mandarinfisch
Der Mandarinfisch lebt vorwiegend in geschützten Lagunen und Küstenriffen. Er kommt in Tiefen von bis zu 18 Meter vor, wobei er auch oft die Nähe zum sandigen und schlammigen Meeresgrund sucht. Der Mandarinfisch ist vor allem im westlichen Indopazifik weit verbreitet, allerdings erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet auch über die Philippinen, Japan, Afrika und Sri Lanka bis hin nach Australien.

Der Mandarinfisch fällt besonders durch sein grelles, farbenfrohes Äußeres auf. Die gesamte Körperoberfläche hat einen blauen bis türkisen Farbton, der unregelmäßig von rötlichen oder bräunlichen Streifen durchzogen wird. Der Kopfbereich ist meist grün bis gelblich gefärbt und an den Kopfseiten gehen die Streifen in gelbliche Punkte über. Der Bauch ist im Vergleich zum dunkleren Rücken kaum pigmentiert; er weist meistens eine hellblaue oder sogar weiße Farbe auf. Anstatt Schuppen verfügt der Mandarinfisch über eine feste und schleimige Haut, die, kommt der Fisch an Luft, einen üblen Geruch verströmt. Diese Schleimschicht soll die Fische vor Parasiten und Krankheiten schützen. Der Mandarinfisch kann eine Körperlänge von 5 bis 8 Zentimeter erreichen, wobei die Männchen etwas größer und massiger als die Weibchen sind. Das Männchen hat einen deutlich verlängerten ersten Rückenflossenstrahl, der beim Weibchen nur sehr kurz ausgebildet ist.

Neben seiner unverkennbaren Färbung kann man den Mandarinfisch auch an seinen verhältnismäßig großen Bauchflossen erkennen, sowie an den erhabenen Augen und dem typisch zugespitzten Maul der Leierfische.

Gesehen im Aquarium des Kölner Zoo.

SONY, SLT-A77V, DT 16-50mm F2.8 SSM, 40.0 mm, 4, 1/80, 3200