Der Blick ins Ruhrtal

Beschreibung

Oberhalb der Zeche Timmerbeil in Witten stehe ich und mach dieses Panoramafoto, Freihand. Beim Wandern habe ich nie ein Stativ mit und Wandern kann man im Ruhrgebiet sehr gut. Nach dem ich die Fotos Entwickelt habe, war das Ergebnis aus 6 Hochkantfotos so gut das ich es Euch zeigen möchte. Im Vollbildmodus ist man mitten drin :-)))

Als ich den Ausblick genoss, ging mir der Gedanke durch dem Kopf; „ Nicht weit von hier ca. 3 km Luftlinie liegt das Muttental, da wo alles begann“. Wie sich alles verändert, alles ist vergänglich.
Unten rechts liegen zwei interessante Objekte der Industriekultur: Das Ruhrkraftwerk Hohenstein und das Eisenbahnviadukt in Witten.

Zur Geschichte. Im Muttental soll die erste Steinkohle im Ruhrgebiet gefunden worden sein. Der Abbau der Kohle begann etwa 1510 im Tagebau, eine erste urkundliche Erwähnung findet sich für 1552 in den Gerichtsakten der nahe gelegenen Burg Hardenstein.
Das Ruhrkraftwerk Hohenstein wurde 1925 auf einer kleinen Ruhrinsel im Stile expressionistischer Architektur fertig gestellt. Grauschwarzer Granit und bossierter Ruhrsandstein umhüllen drei (1996 erneuerte) Wasserturbinen.
Gleich neben dem Kraftwerk überspannt in geschwungener Linienführung das 1916 eingeweihte Ruhrviadukt das Ruhrtal. Mit 20 eleganten Bögen -- drei davon aus Stahl, die übrigen massiv mit Quadermauerwerk verkleidet - wird das rd. 600 m lange Stück der Bahnlinie Witten - Schwelm überspannt. 1945 retteten Eisenbahner den Ruhr-Viadukt vor der drohenden Sprengung. Heute ist die Einsenbahnbrücke über die Ruhr eine viel bestaunte Attraktion.